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ADS und ADHS sind Begriffe aus der neueren Zeit. Früher hat man diese Kinder einfach als Zappelphilipp und Wildfang bezeichnet, ohne das genaue Krankheitsbild zu kennen. Schon in Kinderbüchern kann man vom Zappelphilipp lesen, der immer unkonzentriert war und einfach nicht zur Ruhe kam.

ADS heisst zu deutsch Aufmerksamkeitsdefizitstörung, bei ADHS kommt noch Hyperaktivität hinzu, was nicht immer zum Krankheitsbild zwingend gehören muss. Allerdings wird dies in Deutschland nicht so häufig diagnostiziert, denn das Krankheitsbild ist bei uns noch eher unerforscht und unbekannt. Es ist auch sehr schwer sie richtig zu erkennen und wirksam zu behandeln. Gerade wenn das Krankheitsbild ohne Hyperaktivität auftritt wird es seltener diagnostiziert, weil die Kinder weniger als störend auffallen, sondern den Stempel eines allgemeinen Schulversagers und Außenseiters aufgedrückt bekommen. Denn eine Lese-Rechtschreibschwäche oder eine Rechenschwäche machen aus den Kindern laut Medizinern noch lange keine ADHS oder ADS Patienten.

Oft beginnt das Krankheitsbild schon im Baby- und Kleinkindalter, wobei sich Mediziner da sehr unsicher sind, ob hier schon eine Einstufung erfolgen kann. Meist sind die Kinder schon im Mutterleib sehr wild und lebhaft, einmal auf der Welt sind sie meist recht schwierig, etwa Schreikinder. Zudem sind sie durch ihr eher wildes, lebhaftes Wesen eher waghalsig und erkennen kaum Gefahren.

Richtig herauskristallisieren lässt sich die Krankheit im Kindergartenalter. In Einrichtungen haben es die Kinder meist schwer sich einzubringen in die Gruppe. Sie haben eine niedrige Aggressionsschwelle und sind immer in Bewegung. In der Schule wird es meist schlimmer, denn sie steigen entweder zum Klassenkasper auf, da sie gern im Mittelpunkt stehen oder sie werden durch ihre schlechten Leistungen zum Außenseiter.

Wichtig ist, dass man lernt damit umzugehen und sich professionelle Hilfe sucht, damit man auf die Kinder optimal eingehen kann und sie so gut wie möglich durchs Leben begleitet, ohne dass sie ihr Anderssein zu sehr zu spüren bekommen.