Gestillte Babys weniger Verhaltensauffällig

12.05.2011 Kategorie: Wissenschaft Tags , , keine Kommentare

Laut Wissenschaftlern entwickeln Kinder die 4 Monate und länger gestillt werden später weniger Verhaltensprobleme. Dazu wertete man die Daten von mehr als 10.000 Müttern und deren Kindern aus. Als Ursache dafür könnte eine bessere Interaktion zwischen Mutter und Kind oder die Zusammensetzung der Muttermilch sein. Stillen sei auch gut für die Gesundheit des Kindes und steht auch im Zusammenhang mit einer geringeren Fettsucht. Für die Studie untersuchte man die Ernährungsgewohnheiten und die Probleme mit den Kindern im Alter von 5 Jahren. Dazu gehören Lügen, übertriebene Anhänglichkeit, Stehlen, Ruhelosigkeit und Ängstlichkeit.

Bei gestillten Kindern zeigten nur 6 Prozent eine Verhaltensauffälligkeit, während es bei nicht gestillten Kindern schon 16 Prozent waren. Stillende Mütter seien besser gebildet, älter und hätten einen besseren sozialen Hintergrund. Auch dies könnte eine Rolle spielen. Doch auch ohne eine Berücksichtigung dieser Faktoren bleibt bei nicht gestillten Kindern das Risiko einer Verhaltensauffälligkeit um bis zu 30 Prozent höher.

Diese neuen Forschungsergebnisse bringen jedoch weitere Hinweise auf den positiven Effekt des Stillens. In der Muttermilch sind Hormone, Wachstumsfaktoren und große Mengen an Fettsäuren die die Entwicklung des Nervensystems und des Gehirns begünstigen. Auch haben diese Mütter ein intensiveres Verhältnis zu ihren Kindern, was diese dazu anhält ein bestimmtes Verhalten eher zu akzeptieren. Auch werden diese Kinder weniger krank, was auch ihr Verhalten beeinflussen könnte.

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